Freitag, 26. September 2014

Abschied von einem Freund

Es ist wahr, mein Freund, Abschied war da,
unsre Lieder leis nun ausgesungen.
In meiner Seele wohntest Du stets ganz nah,
schwebtest dicht bei mir, ganz ungezwungen.

Du bliebst echt, nur Du mein Freund,
liebtest meinen Sternenfimmel,
gemeinsam beschlich uns manches Leid,
jedoch auch viele warme "siebte Himmel".

Jetzt sei ganz ehrlich, altes Haus,
was ist uns Zweien denn geblieben,
Gemeinsamkeiten gingen aus
- lauwarme Erinnerungen von weit drüben.

Aus der guten alten Zeit,
nein, mein Freund, lass Punkt uns setzen,
unsre Nähe ging zu weit,
als nur Vergangnem nachzuhetzen.

Manchmal fliegt mein Blick zurück,
endlos warm wird dann das Herz.
Und mit Tränenmeer im Blick
wütet blinder Abschiedsschmerz.

Jeder Schwur, ich weiß schon,
Du, prunkt hier entbehrlich, überzählig.
Auch in tausend Jahren wär´n im
Nu unsere Seelen liebesfähig.

Lass mich jetzt noch Dank Dir sagen,
ja goldnes "Danke" ruf ich Dir.
Während all der Zeit im schweren Zagen,
Achtung hatt´ ich nur vor Dir.

Wohin fliegt Dein Lebenswagen,
denkst auch Du manchmal zurück?
Lass Dich von Liebeswolken tragen,
hallo Du, ich wünsch´ Dir Glück ! 

Unbekannt



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