Montag, 15. September 2014

Gedanken jagen

Gedanken nicht zu fassen,
Vertrautes verlassen,
schwebend in Zeiten,
die Illusionen leiten?

Quälende Fragen,
die sich innerlich jagen,
aus Erfahrung geboren,
sich selbst verloren?


Nachdenken so schwer,
Überlegungen hin und her,
können nicht halten
in solchen Gewalten?

Gefühle berühren,
Verlassenheit spüren,
dazu geboren,
doch alles verloren?

Vergangenes erwacht,
Zukunft erdacht,
Gegenwart planen
In ungewissen Bahnen?

Impulse schenken,
zu Ruhe lenken,
inmitten vom Jagen
und stetem Versagen?

Schritte zaghaft probieren,
gereichte Hände nicht verlieren,
Geborgenheit erhalten,
Neues gestalten?

Ein Gedanke von vielen,
die mit mir spielen,
will sich behaupten
gegen die lauten.

Ist einer der stillen,
der stärkt den Willen,
der das Herz beglückt,
der Traurigkeit entrückt.

Unbekannt





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